bewegendes

05.01.2014 um 21:47 Uhr

Lebensende

von: HApart1

Stimmung: erleichtert, Trauer folgt

bis ans...; so ist der Wunsch, gar manch Schwur.

Im Dez. nahm sich ein ehemaliger Vereinskollege das Leben, mit 35J. Niemals sollten die Kinder vor den Eltern sterben. Im Unglück habe ich Glück. Seit heut Mittag bin ich kopflos.

Die Demenz ging zwar schnell, führt aber nicht ans Ende. Macht den Weg beschwerlicher, dies schon. Die Gefühle brechen spontaner und ausdrucksstärker heraus. Mutti saß vor 9 Monaten noch bei uns im improvisierten neuen Wohnzimmer bei Kaffee und Kuchen. Vergnügt, neugierig interessiert am Leben des Sohnes. Letztens war es nur noch täglich 1 Stunde im Rollstuhl im Heim. Sonst Müdigkeit..., beim Essen einschlafen, hat nichts mit langsam essen zu tun. Erschreckend, doch wenn man nah dran ist verhält sich die Zeit anders. In jeder Umarmung liegt ein Moment des Abschiednehmens. Es liegt wohl in der Familie, das Krebs nicht lange fackelt. Möglichst schmerzlos das Sein und der Übergang. Hinter das Ende du jetzt siehst.

Generell mache ich alles mit mir selbst aus. Dies ist kein hineinfressen und schlucken. Mag es egoistisch sein, den Kampf allein auszufechten. Ich weiß, Hilfe steht bereit.

Danke für die Anteilnahme